Inklusion im Montessori Kinderhaus

Von jeher ist die Montessori-Pädagogik in ihren Grundsätzen auf die Inklusion ausgerichtet.
Inklusion bedeutet: „Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf eine individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe, ungeachtet seines persönlichen Unterstützungsbedürfnisses.“
Aufgrund dieses Gedankens sehen wir jedes Kind individuell mit seinen Stärken und Schwächen. Alle Kinder, aber auch deren Eltern, werden in gleicher Weise wertgeschätzt und als etwas Besonderes gesehen.
Die Vielfalt bereichert unsere Gemeinschaft!
Inklusion bedeutet auch das Umfeld und die Vorerfahrungen des Kindes im Blick zu haben, und daran anknüpfen zu können.
Im praktischen Alltag bedeutet Inklusion, dass das Kind sein Lerntempo selbst bestimmen kann und eine individuelle Unterstützung in einer lernoffenen Umgebung erhält.

„ Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche Weg auf dem sich die Starken vervollkommnen.“
( Maria Montessori)

Dennoch gibt es natürlich auch Kinder, die auf Grund einer Behinderung oder einer Entwicklungsstörung darüber hinaus eine noch intensivere Begleitung und Förderung benötigen. Diesen Kindern steht, in besonderer Weise, unsere Integrationsfachkraft, Sylvia Terbrack, zur Seite, die gleichzeitig auch die Fachkraft für Inklusion in unserer Einrichtung ist.
Sie begleitet das einzelne Kind sehr individuell und intensiv: hilft ihm im Alltag zu recht zukommen, gibt Hilfestellungen und Anregungen und entwickelt, gemeinsam mit dem Kind, immer neue Spiel-, Arbeits- oder Bewegungsideen, durch die das Kind neue, für seine Entwicklung wichtige Erfahrungen machen kann.
Durch diese enge Zusammenarbeit entsteht eine intensive Beziehung zum Kind, die Vertrauen schafft und es dem Kind ermöglicht, sich frei zu entfalten.
Damit sich das Kind im Gruppenalltag gut zurechtfinden kann, ist ein enger Austausch mit dem Team erforderlich um mögliche Barrieren abzubauen.
Auch jede andere Erzieherin kann somit auf das Kind eingehen und es stärken.
Um das Kind nicht zu isolieren, wird es im Gruppenalltag unterstützt, begleitet und bei Bedarf in Kleingruppen gefördert. Dies verhindert eine Sonderstellung des Kindes.
Besonders wichtig ist auch der intensive Austausch zwischen Eltern und der integrativen Fachkraft, sowie die Zusammenarbeit mit Therapeuten, Institutionen und gegebenenfalls Ärzten.

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